27.01.2007








05.11.2006

Der RTL-Soap-Star und sein wildes Sexleben

Prügel nach Seitensprung-Beichte

Von DOROTHEE APEL

Köln – Annette hat Sex mit Richard im Heizungskeller. Jenny und Julian lieben sich unter der Dusche. Annette vernascht Mike im Imbisswagen. In der RTL-Telenovela „Alles was zählt“ geht es ab kommender Woche zur Sache.

Selbst Schauspieler Silvan Pierre Leirich (46, spielt Richard) sagt: „Ganz junge Kinder sollten diese Folgen wohl nicht schauen, ohne dass sie jemanden haben, mit dem sie anschließend darüber reden können. Aber wir versuchen das Leben abzubilden. Und da betrügen Menschen einander leider auch.“

Er selbst sei, bevor er seine Frau vor acht Jahren kennenlernte, auch nicht der Treueste gewesen.

Leirich: „Ich habe mich ausgetobt. Eine Erfahrung im Heizungskeller konnte ich in der Serie aus meinem wahren Leben einfließen lassen. Dort landete ich mal mit einem Mädchen während meiner Internatszeit.“

Sex an ungewöhnlichen Orten – der Familienvater (zwei Kinder) erinnert sich: „Ich habe es einmal mit meiner damaligen Freundin in einer Schlossruine getan, dachten sie wäre verlassen. Doch irgendwann waren drei Busse voll Touristen angekommen, die alle von der Balustrade auf uns runter schauten.“

Auf seine Untreue ist er heute nicht mehr stolz. Immerhin: Oft beichtete er die Seitensprünge.

Der Soapstar: „Die Reaktionen waren vielfältig. Einmal hat mich die Frau anschließend verprügelt. Eine andere lachte, sah mich mitleidig an und fragte: ‚Warum erzählst du mir das? Mache ich doch auch ständig!‘“




Bild am Sonntag v. 05.11.2006 - Bericht über Silvan





Bild-Zeitung (Ausgabe Berlin) v. 20.01.2006




  04.06.2005


Beim Gesangsunterricht gefunden

VON UNSEREM REDAKTEUR HELMUT DAWAL

Radegast/MZ. Es war im Februar 2003, als sich Steffen Paasch (26) und Stefanie Tettich (20) das erste Mal über den Weg liefen. Das geschah beim Gesangsunterricht. Der Radegaster hatte Stunden in klassischem Gesang genommen, Stefanie aus Brehna ebenfalls. "Als ich ihre Stimme hörte, war ich begeistert", erinnerte sich Steffen.

Er setzte sich hin, schrieb ein paar Songs, stellte sie Stefanie vor. Beide probierten gemeinsam und stellten fest, dass sie musikalisch gut zueinander passen. Das war quasi die Geburtsstunde von "Cela nous". Diesen Namen gab sich das junge Gesangsduo, das seit über einem Jahr mit großer Ernsthaftigkeit an seiner Musikkarriere arbeitet.

Steffen Paasch, der als Bautechniker in der Gröbziger Klebl GmbH arbeitet, hat seit frühester Kindheit mit Musik zu tun. Er lernte Klavier, wechselte später zur Gitarre, befasste sich mit Keyboards und Synthesizern. 1998 gründete er ein kleines Label, machte mit Freunden elektronische Tanzmusik für junge Leute. Danach folgte die Band "Undefine", mit der er auch zweimal bei der Köthener Musikmeile auftrat. Label und Band gibt es nicht mehr, was aber für Steffen kein Grund war, mit der Musik aufzuhören. Er feilte weiter an seinem Profil. Um das Handwerk noch besser zu beherrschen, nahm er klassischen Gesangsunterricht. "Das ist das Nonplusultra für einen Sänger, da wird die Stimme erst richtig herausgebildet", sagte er.

Auch Stefanie ist seit 14 Jahren musisch tätig. Sie begann mit klassischem Ballett, seit fünf Jahren lernt sie Gesang. Nun hat "Cela nous" mit Unterstützung von Dahlia-Records, dem Label des Gröbziger Dr. Jürgen Rinke Media-Verlages, eine erste CD mit drei Liedern unter dem Titel "concrete heart" herausgebracht. Die Texte sind in englischer Sprache, die Musik ist - im Gegensatz zu den Klängen, die man meist in den Charts hört - eher ruhig und balladenhaft, aber nicht langweilig. Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug, Bass, Horn und etwas Elektronik bestimmen den Sound.

Eigentlich will das Duo vornehmlich Songs in deutscher Sprache bringen. Dass die Debüt-Scheibe nun doch in Englisch erschien, hat einen Grund. Stefanie verbrachte acht Monate als Au-pair-Mädchen bei einer Familie in Richmond im US-Bundesstaat Virginia. Daher war die musikalische Arbeit englisch geprägt. Jetzt arbeitet "Cela nous" an einem neuen Album, das Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden soll. Beibehalten wird der eigenständige Stil mit einem Mix aus klassischen akustischen Instrumenten, feiner Elektronika und lyrischen Texten. "Wir wollen erkennbar bleiben, so wie es auch unser Name sagt: Das sind wir", erklärte Steffen Paasch. Geplant sind zudem Konzerte, wo das Duo musikalisch von Alexander Lysjakow (Roßlau, Bass), Mario Wald (Halle, Piano) und Christoph Behling (Halle, Drumms) verstärkt wird. Der nächste Auftritt von "Cela nous" ist ein unplugged-Konzert, das heute um 16 Uhr in der Stadtbibliothek Halle stattfindet.

Weitere Informationen gibt es unter www.celanous.com. Für Interessenten liegen fünf kostenlose Exemplare der Debüt-CD in der MZ-Lokalredaktion zum Abholen bereit.